Creativ Research Dr. Michael Alexander Populorum Think TankInstitut für Markt- und Meinungsforschung
Kompetenz & Qualität seit
1997 # Salzburg/Österreich
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Touristische
& wirtschaftliche Bedeutung von
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Weihnachten in Linz 2003: Linzer Weihnachtsmarkt im Volksgarten
Weihnachtsmarkt in Bad Reichenhall (Bayern) 2008
Wiener Christkindlmarkt beim Rathaus an einem sonnigen Dezembertag 2003
2001 erstmals veranstaltet und bereits sehr beliebt - der Hellbrunner Adventzauber im Süden der Stadt Salzburg
Echtes wärmendes Feuer statt blinkender Lichterschlangen - Inneres Salzkammergut 2007
Weihnachtsstimmung im Weltkulturerbe Hallstatt 2008 Alle Fotos Konsulent Dr. Michael Populorum
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Grosses Potential der Märkte für die Kommunen - materiell & immateriell: Traditionelle innerstädtische Christkindlmärkte
bzw. Weihnachtsmärkte wie z.B. der Nürnberger Christkindlesmarkt
oder der Salzburger Christkindlmarkt am Dom, stellen als Kommunikationselement „städtisches Event“
seit jeher einen bedeutenden potentiellen Wirtschaftsfaktor
für die Kommune dar. Für den Besucher (ortsansässig, Inland, Ausland) bieten diese Märkte neben dem Aspekt der Versorgung im besonderen auch immaterielle Qualitäten, sie ermöglichen Entspannung, Unterhaltung und ästhetischen Genuss, geben die Möglichkeit zur Kommunikation und fördern Sozialkontakte und bieten weiters einen geeigneten Rahmen für Kulturveranstaltungen. Kurzum sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität der Ortsansässigen wie der Gäste - genauer gesagt haben die Märkte das Potential dazu. Touristisch gesehen stellen die vorweihnachtlichen Märkte eine wichtige Bereicherung im Veranstaltungskalender der Monate November und Dezember dar und haben ein mehr oder minder grosses Potential, von dem Handel, Gastronomie und andere Wirtschaftszweige, ja auch andere Veranstaltungen (bspw. Synergien zwischen Salzburger Christkindlmarkt und dem Salzburger Adventsingen), direkt und indirekt profitieren können.
Steigender Konkurrenzdruck - Inflation an Märkten - Qualitätsprobleme: Zusätzlich zu den traditionellen innerstädtischen Märkten wurden in den letzten Jahren Viertels-/Stadteilmärkte sowie Märkte im ländlichen Bereich neu ins Leben gerufen bzw. wiederbelebt. Einerseits erhöhen diese Märkte das Angebot der Kommunen für Touristen und Einheimische, andererseits kann dadurch eine Konkurrenzsituation enstehen, sowohl zu den traditionellen Märkten als auch zwischen diesen neuen Märkten. Diese Inflation an Märkten mit der Bezeichnung "Weihnachtsmarkt", "Christkindlmarkt", "Adventmarkt" oder ähnlich lässt überdies Einbussen bei der Qualität befürchten bzw. zeigen sich in der Praxis immer deutlicher Defizite in der Qualität. Positive Effekte & Tendenzen
Negative Effekte & Tendenzen L Die eigentlich besinnliche, stille Zeit wird ins Gegenteil pervertiert, Lärm statt Stille, Fressen & Saufen statt innerer Einkehr L Moderner Event statt autentischer Volkskultur, Weihnachtmann statt Christkind L Überlaufene, jahrmarktsähnliche Märkte, fehlendes Ambiente L Statt regionaler und selbstgemachter Produkte billige Industrieprodukte, Kitsch und gepanschter "Kopfweh-Glühwein" vom Diskonter L Verkehrskollaps durch starken Individualverkehr zusätzlich zum Einkaufsverkehr L Einheimische gerade im ländlichen Bereich können durch Massen an angekarrten Gästen kaum noch "unter sich" sein
"Österreichhaus" am Tollwood auf der Theresienwiese 2009.
Aus dem bier-/wein-/ schnapsseeligen Inneren dröhnte Georg Friedle alias
Dj Ötzi. Gerade in Hinblick auf die rasante Zunahme an Weihnachtsmärkten oder ähnlichen Weihnachtsveranstaltungen im In- und Ausland werden diejenigen Sieger sein, die sich klar positionieren und über die Wünsche und Zufriedenheit ihrer Besucher am besten Bescheid wissen. Vorhandenen Potentiale können nur genutzt und der Erfolg langfristig gesichert werden, wenn aktuelle quantitative sowie qualitative Informationen erhoben werden.
Wiener Christkindlmarkt vor dem Rathaus 2009 |
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Freitag, 12. Oktober 2018 11:18:57 +0200
Autor/F.d.I.v.: Kons. Univ.Lekt. Dr. Michael Alexander Populorum E-Mail: office@marktforschung.co.at Think Tank Creativ Research 1998 ff. Impressum/Copyright/Disclaimer |
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